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Masuren Wetter, Wetter Masuren Waldemar Bzura 2
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MASUREN - DAS KLIMA

Das Klima von den Großen Masurischen Seen.

Die Einleitung

Das Klima ist der Wetterablauf, der auf grund von mehrjährigen Beobachtungen bestimmt ist. Das betrifft sowohl ihrer Zustände als auch der Einzelteilen. Die Klimatologie ist die Wissenschaft, die sich auf statistischen Verfahren gründet, deshalb kann man nicht gegebene Beispiele direkt als die Wettervorhersage für den bestimmten Tag betrachten. Die Ergebnisse von den Klimatologieforschungen können uns bei der Wahl z.B. des Monats, in dem man am besten sich beurlauben lassen soll, helfen, aber hier kann man das auch nicht "steif" betrachten. Es fällt sicher die Frage ein, warum in Polen man so wenig planen kann und wenn wir die geträumte Seefahrt machen, nieselt der Regen, das Wasser ist kalt, der Wind will den Kopf abreißen oder weht nicht. Es sollte so herrlich sein, wie uns die Ansichtskarten vorstellen. Das alles macht unsere Klimazone, in der Polen liegt, und die grunde Eigenschaft unseres Klimas. Wir liegen in der Zone von mäßigem Klima, was bedeutet, daß über unsere Köpfe sich verschiedene Luftmassen mit ganz und gar verschiedenen Eigenschaften ( z.B. frostige arktische Luft , warme tropische Luft, feuchte polare Meeresluft usw.) abreiben und das macht auch die Eigenschaft von polnischem Klima - die Vorübergehendheit, was bedeutet, daß das Gebiet von unserem Staat von der See (besonders nord-westlicher Teil) und vom Kontinent (besonders ostlicher Teil) beeinflußt ist. Das alles macht, daß es so große veränderlichkeit von der Wetterarten gibt und die langfristige Vorhersage ist sehr schwer, und mit großem Fehler belastet. Da die meisten Seefahrten im warmen Halbjahr , d.h. vom April bis zum Oktober, stattfinden, lenken wir in dieser Verarbeitung die meiste Aufmerksamkeit auf diese Monate.

 

 

APRIL

Am ersten Apriltag geht die Sonne um 5.12 auf und um 18.09 unter, am letzten Apriltag ist der Sonnenaufgang um 4.08 und der Sonnenuntergang um 19.00. Der Tag verlängert sich um 2 Stunden. In der Klimatologie zählt man der April zum ersten Monat vom warmen Halbjahr. Die Mitteltemperatur ist bedeutend höher als die Lufttemperatur im März oder schwänkt zwischen +5 o C und +7 o C. Die Nachtfröste sind so oft, daß die Übernachtung auf der Jacht nicht zählt. Sporadisch sind noch die Tage mit dem Frost, wie z.B. 23.04.1981, als die Thermometer -10 o C zeigten. Aber nach dem Schprichwort über das Aprilwetter sind die Tage mit richtiger Sommertemperatur obwohl z.B. am 30.04.1977 es 26,9 o C der Wärme war. Im April gibt es relativ große Zahl der heiteren Tage, obwohl es aber bedeutend mehr bewölkte Tage gibt. Im April fällt in Masuren ungefähr 40 mm des Regens aber besonders schneit es und regnet, und auch es nur schneit, oft im ersten Halbmonat. Durchschnittlich vermerkt man in dieser Region 13 Tage mit dem Niederschlag. Die Schneedecke verschwindet in der Regel dem am 31 März , aber wärend längerer kühler Zeiträume kann der Schnee bis zum Aprilende liegen. Die Mittelwindgeschwindigkeit beträgt ungefähr 4m/s. (3Grade B) und das ist der höhste Wert bis zum Oktober. Im ersten Zeitraum des Aprils sind die masurischen Seen in Eis verwandelt, aber wenn sich die Tage verlängern und wenn die Lufttemperaturen höher werden, verschwindet die Schneedecke sehr schnell. Am schnellsten geht die Eisverschwendung in der Richtung von der offenen Wässerfläche.

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Fot1 Maciej Kaminski.

In den Seen beginnt der Vorgang der Saisonwassermischung. Kühles und schweres Oberflächewässer versinkt, aus der Tiefe hebt sich warmeres und leichteres Wasser. Kurz ist die gleiche Temperatur im ganzen Behälter und die beträgt +4 o C. Bald beginnt der Vorgang der Oberflächewasserheizung und der Sommerschichtunggestaltung von der Seetemperatur. Auf dem Seespiegel sehen wir das wärmstes Wasser, das die Wissenschaftler die Epilimniumschichte nennen, unter dieser befindet sich die Termokline ( die Wasserschichte, in der es sehr schneller Temperaturfall gibt.). Niedriger liegt kühleres Wasser, das man die Metalimniumschichte nennt, am tiefsten liegen sehr kühle Wässer - das ist die Hipolimniumschichte. In den tiefen Wasserbehälter ist die Temperatur von am niedrigsten gelegende Wasserschichte constans während ganzes Sommers und beträgt +4 o C. Diese Seeschichtung wird uns bis zum Sommerende begleiten.

 

 

MAI

Mai ist der erste Monat, in dem die Jachtfahrt ohne größte Schwirigkeiten kann gemacht werden. Am ersten Maitag erwacht die Sonne um 4.07 und geht um 19.00 unter, ywischen Mai und Juni dauert der Tag schon über 16 Stunden. Die Mittellufttemperatur steigt und erreicht die Werte zwischen 11 und 13 o C. Immer wieder kann uns das Wetter in dieser Region die Winterspäße machen. Am 04.05.1980 zeigten die Thermometer in Suwalki 4,3 o C. Aber außer der Winterkleidungen kann man im Mai auch kurze Hose mitnehmen, wenn man segelt. Die Zeiträume mit den sommertemperaturen sind immer länger.Am 28.05.1958 war der Wärmerekord, wenn der Quecksilbersäule 30,8 o C zeigte. Im ersten Halbmai sind noch die Nächte sehr kühl , nicht selten mit den Nachtfröste. Öfter als im April scheint die Sonne. Ähnlich wie im April vermerkt man durchschnittlich 13 Tage mit dem Regenniederschlag und Monatssummen des Niederschlags sind höher als im April und schwanken zwischen 50 und 55 mm. Das zeugt für die Intensitätsteigerung. Es gibt die ersten richtigen Sommerregengüsse. Dieser Regenguß fand am 27.05.1971 in Suwalki statt, als während 24 Stunden nicht weniger als 44mm des Regens fielen. Es gibt die ersten Gewitter mit zahlreichen Wetterentladungen, manchmal mit dem Hagel.

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Fot.2 der Autor: Janusz Monkiewicz

Das Gewitter ist ganz gefährliches Ereignis. In allen Jahrhunderten haten die Leute Angst vor den Gewittern, die auch mit der Gotthein identifiziert waren. Heute sind die anderen Zeiten aber immer wieder sind die Ereignisse, die dem Gewitter begleiten, gefährlich für das Leben, die Gesundheit und unser Eigentum, und die materiellen Verluste steigen Jahr für Jahr. Am besten ist während des Gewitters mit der Seefahrt aufhören, am Ufer bleiben und die Takelung nicht greifen. Wärend des Gewitters sind die Windstürme, deren Geschwindigkeit mehrfach 100km/h übersteigt, sehr gefährlich. Heftige Windstöße säen die Verwüstung zu Lande und zu Wasser. Die Mittelwindgeschwindigkeit ist aber kleiner als im April und beträgt 3,8 m/s.

 

 

JUNI

Der erste Sommmermonat. Am Juni nimmt noch der Tag zu. Der längste Tag dauert 16 Stunden und 47 Minuten (21.06). Am diesen Tag ist die Sonne im Zenit und scheint am Krebswendekreis, am nächsten von Polen, aber mit der Zeit beginnt sich von uns zu entfernen. Auf den Seen gibt es immer mehr weiße Segel, am Juniende beginnt die Spitze der Segelsaison, die bis zum Augustende dauert. Die Mittellufttemperatur ist ziemlich hoch und beträgt 15,8 o C. Die Nachtfröste verschwinden. Obwohl die Lufttemperatur schon ziemlich hoch ist, ist es gut im Rucksack ein warmer Pullover zu haben. Am 11.06.1982 sinkt die Temperatur bis zum -0,9 o C, anderseits vermerkte man am 19.06.1968 in Suwalki 31,9 o C. Die Sonne scheint noch öfter als im Mai. Nur während 11 Tage beobachtet man den Niederschlag des Regens. Die Niederschlagsummen sind bedeutend höher als im Mai und schwanken zwischen 60 und 70 mm. Öfter gibt es starke Niederschläge des Regens. Auf dem Himmel gibt es auch öfter die Wolken, die die charakteristische Gestalt vom Amboß haben. Das sind die Gewitterwolken cumulonimbus Cb.

Die Ausbau von diesen in der Atmosphäre höchsten Wolken findet am warmen, hitzen Tage, oder während der gewanderten Kühlfront statt. ( sieh die Einleitung). Bei der Endphase entsteht aus den Wolken Cumulus, Congestus Cu con, infolge der Steigerung der warmen

Üblich kommt der erste Schlag vom starken Wind aus der Wolkestirn, besonders wenn der Wolke der bedrohlich aussehende Wolkenwall, Arcus genennt, begleitet.

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Fot.4 der Autor: Krzysztof Mierzejewski

Im Juni steigt die Wassertemperatur und erreicht durchschnittlich die Werte zwischen +16 und +18 o C.

 

 

JULI

Das ist der wärmste Monat des Jahres. Der Tag beginnt sich zu vermindern. Am ersten Julitag geht die Sonne um 3.18 auf und um 19.21 unter. Die Mittellufttemperatur beträgt +16 - +18 o C. Manchmal gibt es die Hitze, am 13.07.1959 vermerkte man die Lufttemperatur in Höhe 35,3 o C. Das Hemd mit kurzem Ärmel und kurze Hose sind der öfteste Teil unserer Bekleidung, aber von Zeit zu Zeit zwingt uns das Wetter sogar in diesem wärmsten Monat des Jahres, damit wir die Pullover anziehen müssen. Am 02.07.1976 vermerkte man nur +3,2 o C in Masuren. Sicher braucht man im Juli den Regenmantel. In diesem Monat fällt der meiste Regen, durchschnittlich 80 - 90 mm. Es regnet durchschnittlich während 13 Tage. Man soll aber nicht verstehen, daß es immer während 13 Tage regnet, obwohl es manchmal so ist. Der 1.07.1972 war der Naßrekord, als in Suwalki am einen Tag über 56l/m2 des Wassers fiel. Der Juli ist leider sehr bewölkter Monat, die Sonne sieht aus den Wolken seltener als im Juni aus. Ziemlich oft gibt es die Gewitter, besonders beim sonnigem und heißem Wetter. In den Sommermonaten ist die intensivste Brise, die wir an windlosen tagen ausnutzen können. Es ist gut die Brise auszunutzen und beim Uffer zu schwimmen, weil ihre Reichweite beschränkt ist. Mit der Lufttemperatur erreicht auch die Wassertemperatur die maximalen Werte und nicht selten steigt unerheblich +20 o C über.

 

 

AUGUST

In Masuren dauert der Sommer äußerst kurz und schon am Augustende kann man manchmal die ersten Herbstzeichen bemerken. Bedeutend, fast 2 Stunden, ist der Tag kürzer. Auf dem Wasser gibt es weiter viele Segeln aber am Monatsende steht immer mehr Boote ohne die Takelung "an der Bake" oder am Ufer. Die Mittellufttemperatur steigt +17 o C nicht mehr über. Das Wetter kann schon nicht selten die festesten Urlauber gefrieren lassen, es war so sicher am 30.08.1966, als die Lufttemperatur nur +0,9 o C betrug. Dasi ist aber noch der Sommermonat und die maximalen Lufttemperaturen weichen oft noch nicht von diesen Rekordtemperaturen im Juni ab( z.B. am 10.07.1992 notierte man in Suwalki nicht weniger als +34,8 o C). Das ein bißchen kühleres Wetter belohnt uns die Sonne, die Sonntage gibt es bedeutend mehr als im Juli. Es fällt weniger Regen. Die monatlichen Niederschlagsmittelsummen betragen 70-80 mm. Man kann noch ziemlich oft die Gewitter sehen, obwohl sie immer seltener vorkommen. Während des Nachtstunden und morgen früh, wenn die Lufttemperatur niedriger ist, kann man immer öfter den Nebel sehen, der märchenhafter Zusatz zu den geheimnisvollen und abgelegenen Plätzen in Masuren macht.

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Fot.5 der Autor: Miron Bogacki

 

 

SEPTEMBER

"Herbst, Herbst ach! Das ist du" sang Grechuta. Der erste Herbstmonat. Immer mehr gefallenen Blätter segeln auf dem Wasser. Der Tag ist zusätzlich kürzer. Es gibt immer weniger Segeln, obwohl die Urlauber, die seine Urlaube enden, die Studenten ersetzen. Es ist bedeutend kühler als im August. Die Monatsmitteltemperatur erreicht durchschnittlich +11 o C. Es gibt die ersten Frosttage. Wie kann man doch die Temperatur, die am 13.09.1968 die Thermometer in Suwalki zeigten, nennen? Der Quecksilbersäule sinkt bis zum - 4,3 o C. Im Vergleich zum August scheint die Sonne öfter und beheizt manchmal die Luft bis zum +29,8 o C (01.09.1976). In der zweiten Mitte September erscheinen die ersten Nachtfröste. Oft setzen die Morgennebeln die mikroskopische Wassertropfen auf die Boote. Viel langsamer als die Luft wird das Wasser kühler, die Wassertemperatur erreicht weniger als +17 o C, um am Monatsende unter +15 o C zu sinken.

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Fot.6 der Autor: Waldemar Bzura

Im September sehen wir weniger als im Juli und August Regentage, es gibt nur 12 diese Tage. Weniger sind auch die Niederschlagsummen , die durchschnittlich 56-65 mm betragen. Der September ist ziemlich windiger Monat, die durchschnittliche Windgeschwindigkeit steigt im Vergleich zum Zeitraum vom Juni bis zum September und erreicht 3,6 m/s.

 

 

OKTOBER

Die Segeln verschwinden ganz und gar. Ein bißchen Jachten gehen am Wochenende aus, im Wasser gibt es ziemlich viel gefallene Blätter. Das ist wohl der letzte Monat, damit man ohne unangenehme Treffen mit Frost und Schnee segelt. Es gibt immer mehr Tage, wenn die Lufttemperatur unter 0 o C sinkt. Kein Wunder, weil der nord-westliche Teil von Polen das Gelände mit den niedrigsten Temperaturen, die in unserem Land notiert werden, ist (selbstverständlich außer der Berge). Der Tag ist schon sehr kurz. Am Oktoberende geht die Sonne um 6.29 auf und schon um 16.09 unter. Es gibt aber noch die warmen Tage. Am 5.10.1966 notierte man die Rekordlufttemperatur +24 o C. Am letzten Oktobertag zeigten die Thermometer -14 o C. Die Mittellufttemperatur im Oktober schwankt zwischen +6 und +8 o C. Das Wasser ist schon auch kühl, seine Temperatur sinkt ziemlich schnell. Die Wassertemperatur erreicht am Oktoberende weniger als +7 o C. In der Klimatologie ist der Oktober zum kühlen Halbjaht gezählt. Die Sonne kommt aus den Wolken sehr selten und die nordlichen und nord-ostlichen Winde bringen die Frostluft. Durchschnittlich fällt 50ß55mm des Niederschlags, in der ersten Mitte Oktober gibt es noch der Regen, und dann der Regen mit Schnee. Am Oktoberende kann man nicht selten den Schneeniederschlag sehen. An den Seen gibt es sehr oft der Nebel.

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Fot.7 Der Autor: Miron Bogacki

Der Schnee in Masuren erscheint üblich nach dem achtzehnten November, obwohl es die Zeiträume gaben, wenn man die Schneedecke schon am zweiundzwanzigsten Oktober beobachtete. Manchmal verwandeln die kleineren Seen in Eis schon am Novemberende. Auf die wärmeren Tage müssen wir bis März warten. Im April sehen wir zurück die weißen Segeln auf dem Wasser.

 

Die Vorbereitung,
Wojciech Czarnecki

  
  

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