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| WÊGORZEWO.
Das ist ganz große Stadt, die ungefähr 12 000 Einwohner hat, liegt im Tal vom
Wegorapyfluß. Ahnlich wie viele andere masurische Städten, war Wegorzewo früher die
Siedlung beim Kreuzritterschloß. Die Stadtrechten bekam Wegorzewo im Jahre 1571 und auf
diese Weise begann den Vorgang von der federnden Entwicklung von Wegorzewo, die nur von
den Tatareneinfällen und von der Pestepidemie gestört waren. Zwischen zwei Kriegen
erscheinten hier die ersten Touristen, in Kürze wurde auch den Segelhafen gebaut und man
begann den Segelwettbewerb auf dem Swiecajtysee. Im Jahre 1922 entstanden hier riesiege
Zuchtteiche, in denen sich jährlich fast 40.000.000 Fischen keimten. Das genannte
Kreuzritterschloß befindet sich im Stadtzentrum und sein Aussehen an gewöhnliches Haus -
das hat die gelben Wände, die rechteckigen Fenstern und das Dach mit den Dachziegeln
bedeckt. Aber es lohnt sich aus ganz anderem Grund dort zu gehen - im Schloß spuckt es.
Nach der Legende, vor langer Zeit löste der Ritter, wegen der Liebe zu dortigem Mädchen,
die Ordensgelübde. Es hatte die strenge Strafe dafür - er wurde mit der Braut in der
Kapelle beim "Polnischen Tor" gemauert. Ihre Geister kan man in der Mitternacht
treffen, wenn beim Vollmond sie durch die Schloßzimmer spazierengehen. Wir empfehlen den
Spaziergang am Kanal, der Schloßmauern entlang. Es ist auch von hier zum Jachthafen nicht
weit. Und wenn man von dem Spaziergang des gewundenen Flußchens entlang, unter alten
Bäumen und gepflegten Blumenbetten träumt, sollen wir in den Helwingpark gehen. Aber der
größte Stolz der Stadt ist die Pfarrkirche. Die bevorzugt das schlanke Ziegelturmchen
mit der Uhr, das den grünlichen Helm bedeckt. |
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